Ensemble! – Insieme! – Juntos! – Miteinander! – Together!

Initiative für ein neues Förderprogramm der EU zum 9. Mai

Die Eckpunkte im Überblick

a) Volumen des Programmes: jährlich min. 1,5 Mio. € bis zu 5,0 Mio. € b) Gefördert werden kleinere Festveranstaltungen zum Europatag. c) Zuwendungsempfängersollen überparteiliche, gemeinnützige Veranstalter oder Veranstaltergemeinschaften sein.
d) Bewilligungsvoraussetzungen sind Durchführung in zeitlicher Nähe zum 9. Mai und ein europäisches Kulturprogramm.
e) Vorgeschlagene Förderung pro Fest pauschal 500 € (maximal 1000 €).
f) Abwicklung über ein sehr unbürokratisches Bewilligungsverfahren (1 Seite Antrag).
g) Antragstellung nachträglich durch die örtlichen Behörden (Kommunen).

Aperçu global des points décisifs
a. Volume du programme : minimum 1,5 Millions
á 5,0 Millions d ´euros par an
b. Des petites manifestations festives pour la
journée européenne seront soutenues
c. Le bénéficiaire du soutien financier ne doit
pas appartenir à un parti politique, il doit
représenter un intérêt général ou appartenir
à une collectivité d’organisateurs.
d. Les conditions d´acceptation sont la réalisation d´un programme
culturel européen et la mise en place autour de la date du 9 mai.
e. Le soutien financier proposé par fête sera
forfaitaire de 500,- euros (maximum 1000,-
euros)
f. Développement sans bureaucratie inutile
de l acceptation du programme (1. page de
la motion)
g. Dépôt de la demande ultérieure par des
autorités locales (les communes)

Initiativgruppe
Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. / RAG Rhein-Ruhr West
Deutsch-Französische Gesellschaft Duisburg e.V.
Evangelische Gemeinde Duisburg-Hochfeld
Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Duisburg
Deutsch-Britische Gesellschaft Duisburg e.V.
Deutsch-Italienische Gesellschaft Duisburg e.V.
Europa-Union Deutschland, Kreisverband Duisburg – Mülheim – Niederrhein e.V.
Deutsch-Israelische Gesellschaft Duisburg – Mülheim – Oberhausen e.V.
DJK Wanheimerort 1919 e.V
Deutsch-Amerikanischer Freundeskreis Niederrhein e.V. (DAFN)
Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Ortsgruppe Duisburg
IGNIS e.V. Europäisches Kulturzentrum Köln
….. (weitere)

Kontakt: www.voila-duisburg.de / www.fest-der-freiheit.org

Ensemble! – Insieme! – Juntos! – Miteinander! – Together!
Initiative für ein neues Förderprogramm der EU zum 9. Mai
Begründung
von
Bernd Abel (Duisburg), Nazan Akzu (Duisburg), David Alcántara (Duisburg), Heiner Augustin
(Duisburg), Klaus Barbian (Duisburg), Bärbel Bas (Duisburg), Birgit Beisheim (Duisburg), Michael
Berger (Berlin), Rainer Bischoff (Duisburg), Jacques Blaes (Saint-Chamond), Elke Braun (Duisburg),
Wolfgang Braun (Duisburg), Camilla Brunelli (Prato), Birgit Burgaud (Paris),
Peter Bursch (Duisburg), Dr. Nino Campagna (Pescia), Susanne Colonius (Le Chesnay),
Andreas Dickerboom (Frankfurt), Peter Dietz (Mülheim), Jürgen Dzudzek (Duisburg),
Hans-Günter Egelhoff (Mönchengladbach), Stefan Endell (Duisburg), Gereon Fritz (Brilon),
Dr. Beate Gödde-Baumanns (Duisburg), Patricia Harder (Bad Kreuznach), Marita
Hebisch-Niemsch (Berlin), Dr. Frank Hoffmann (Bochum), Dr. Johannes Jacobi (Wiesbaden),
Dr. Gerhard Jahn (Duisburg), Dr. Jürgen Kämpgen (Duisburg), Benjamin Katte (Magdeburg),
Dr. Jürgen Kleine-Cosack (Duisburg), Erkan Kocalar (Duisburg), Walter Kolbow (Würzburg), Michael Krebs (Köln),
Josef Krings (Duisburg), Agnès Lecointre (Limoges),
Benno Lensdorf (Duisburg), Harald Lordick (Duisburg), Dr. Margarete Mehdorn (Kiel),
Prof. Dr. Henri Ménudier (Paris), Nicole Millet (Paderborn), Peter-Michael Minnema (Düsseldorf),
Dr. Jürgen Mittag (Bochum), Dr. Günther Neumann (Duisburg), Manfred Osenger (Duisburg),
Mareike Preisner (Regensburg), Doreen Pukschamml (Potsdam), Günter Reichwein (Duisburg),
Enza Ruffini-Web (Duisburg), Michel Salenson (Rochefort-du-Gard), Madeleine Schmeder (Versailles),
Jana Schmitz (Duisburg), Wolfgang Schwarzer (Duisburg),
Hartmut Spiekermann (Duisburg), Torsten Steinke (Duisburg), Günter Täckelburg (Hattersheim),
Brigitte Timmer (Duisburg), Annette Thor (Duisburg), Karl-Heinz Thor (Duisburg),
Robert Tonks (Duisburg), Johannes Vetter (Bielefeld), Bernard Viale (Paris),
Petra Weis (Duisburg/Berlin), Maren Westermann (Essen), Jolanta Wolters (Duisburg),
Josef Wörmann (Duisburg), Günter Zirbi (Duisburg)
… (weitere)

1 Der Ausgangspunkt: Das Desinteresse der
Europäer an Europa!
In regelmäßigen Abständen wird von Seiten der
EU-Kommission darüber geklagt, dass die EUBürger eine zu große Distanz zur Union zeigten, ein
Europa der Bürger nicht zustande komme.
Nur, sicherlich identifizieren sich die meisten Europäer erst einmal mit ihrem Nationalstaat und sofern
ein Europa existiert, dann noch nicht als neue, die
verschiedenen Nationen überwölbende Struktur,
sondern vor allem als Konglomerat, als ein Europa
der Nationen und nicht als eine gemeinsame Nation Europa.
Doch auf dem Wege zu einer European Destiny
sind noch eine ganze Reihe von Schritten zu gehen,
nicht zuletzt von den Europäern selbst. Die erste
Lektion lautet: Europa – das sind nicht die mehr
oder minder gescholtenen Bürokraten. Europa – das
sind wir selbst.
2 Die Idee: Europa feiert! Feiert Europa!
Aus diesem Grunde haben wir in Duisburg eine
kleine Initiative ergriffen. Wir haben uns entschieden,
einmal im Jahr Europa als Europäer zu feiern.
Und zwar am Europatag! Zu diesem Zweck haben
wir eine offene Veranstaltergemeinschaft gebildet,
nicht nur aus Deutschen – manchmal auch erst in
der zweiten Generation – sondern aus Europäern!
Überall finden sich inzwischen die neuen
„Wanderungsminderheiten“, Engländer, Franzosen,
Spanier, Italiener, Polen … und zwar nicht nur in den
Groß- oder Universitätsstädten, sondern auch in den
meisten kleinen und mittleren Städten. In der neuen
gemeinsamen Heimat sollte dieser Sieg über die
Völkerfeindschaften der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
auch gemeinsam gefeiert werden. Erst einmal werden
es kleinere Gruppen sein, die dies in die Hand nehmen.
Und erst einmal werden es Minderheiten sein, die sich
beteiligen wollen. Auch ein Europa der Bürger wird nicht
an einem Tag geschaffen, auch dieses
Gemeinschaftsbewußtsein muss wachsen.

Wie ein solches Programm aussehen kann, zeigt die
Anlage. Ihr läßt sich auch entnehmen, ein solches
Vorhaben braucht keine großen Budgets und letztlich
auch keine großen Namen. Auch ohne Glamour
läßt sich ein anspruchsvoller Abend gestalten. Auch
ohne große Prominenz läßt sich vergnüglich feiern!
3 Das Förderprogramm: Die Idee verbreiten!
Neue Ideen brauchen sehr unterschiedliche Zeiträume,
um sich zu verbreiten. Manchmal geht dies
sehr schnell, geradezu wie bei einem Steppenbrand.
Manchmal bedarf es sehr, sehr langer Zeiträume,
verschwinden Ideen zwischenzeitlich sogar für
Jahrzehnte, um sodann neu entdeckt zu werden und
sich vielleicht dann durchzusetzen. Eine geeignete
Form, die Akzeptanz von neuen oder auch alten
Ideen zu beschleunigen, ist in den letzten Jahren
ihre Institutionalisierung über ein Förderprogramm
und gerade die Europäische Union ist diesen Weg
gegangen. Nichts liegt näher als auch zu diesem
Zwecke an ein Förderprogramm zu denken.
4 Die Größenordnung: Kleine Geschenke
erhalten die Freundschaft!
Entscheidend ist dabei weniger, ob ein Förderprogramm
zustande kommt, sondern welches. Was
gefördert wird und was nicht, ist letztlich wichtig.
Wird wieder nur eines der üblichen Großstadt Events –
Brot und Spiele für Berlin, Paris, Rom oder London – zu
teurem Geld organisiert, bringt
dies die Europäische Einigung kaum einen Schritt
weiter. Derartige Ereignisse mit Feuerwerk und

Starauftritten sind extrem teuer und erreichen eigentlich
nur wenige Menschen, mal abgesehen von
den Nachrichtenclips von zwei Minuten bei ihrer
ersten Durchführung. Nicht die Minderheit in den
Zentren haben wir im Auge, sondern die Mehrheit
in der Provinz: France profonde oder auch Allemagne profonde ….
Da läßt sich ein ganz anderer Weg denken:
Gemeinnützige Veranstalter erhalten, wenn sie eine
Feier, die bestimmten Mindestansprüchen genügt
(maximaler Eintritt 10,00 €, mindestens ein dreistündiges Programm,
Beteiligung von Mitwirkenden aus mehreren EU-Staaten, Durchführung
am Europatag oder in unmittelbarer Nähe) durchführen,
pauschal 500,00 € Kostenzuschuß.
Mit 1.000.000 € ließen sich so schon 2000 Europafeiern unterstützen,
mit 5.000.000 € wären dies 10.000 kleinere Feste.
Sei es auf dem Dorf, sei es in 
der Großstadt.
Verteilt auf den gesamten EU-Raum.
Für den Einstieg würden 1,5 Mio. € vollkommen
hinreichen und diese Summe ließe sich Jahr für Jahr
in angemessener Form steigern. Nach drei bis vier
Jahr wäre dann der bisher genannte Spitzenwert von
5 Mio. erreicht. Und wenn dann das Geld immer
noch knapp wäre, dann würde auch eine Erhöhung
des Fonds auf 20 Mio. € letztlich der EU nicht weh
tun.
Erreicht werden könnte vom Prinzip her jeder. Beteiligen kann
sich auch jeder – sofern er guten Willens ist. Damit ist auch
eine weitere Grenze gesetzt.
Denn, falls die genannte Pauschale als zu niedrig
betrachtet wird, dann läßt sich auch die naheliegende
Schlußfolgerung ziehen: Jede Steigerung der Pauschale
für das einzelne Fest reduziert die Wirksamkeit – und
wenn es denn unbedingt mehr seinsoll, darf ein Maximum
von 1000,00 € auf keinen 
Fall überschritten werden.

5 Das Verfahren: Nur keinen Papierkrieg!
Wenn nun die Vorstellungen zur Abwicklung genannt werden,
so lassen sie sich mit einem Erfahrungswert begründen.
Fast jede Person, der die Überlegungen geschildert wurden,
stimmte zuerst zu um dann resignierend einzuwenden, dass die
Idee zum Scheitern verurteilt sei, da die EUKommission mit
Sicherheit wieder ein Antragsformular von zwölf Seiten entwerfen
und diese oder jene Testate und Beglaubigungen einfordern werde,
sodass die reale Förderung einem „Stundenlohn“ von 2,50 €
entspreche – sofern überhaupt eine Bewilligung nach drei Jahren
erfolge. Es ginge auch anders, und zwar ohne, dass die berechtigten
Versuche der Kommission, Geld vor Veruntreuung und Unterschlagung
in Zweifel gestellt werden müssen. Wird das im Folgenden skizzierte
Verfahren umgesetzt, reichen ein einseitiger 
Antrag, fünf Fotos und die Veranstaltungsankündigung:
• Für die einzelnen Mitgliedstaaten werden Tranchen gemäß ihrer
Bevölkerungsanteile 
ausgesetzt. Im Rahmen dieser Tranchen
können jeweils örtliche Feiern bis zum Maximalbetrag unterstützt werden.
• Um das Ziel des Programmes, ein „Europa der Europäer“ zu fördern,
deutlich zu unterstreichen, wird von den Mitgliedstaaten jeweils eine
gemeinnützige Vereinigung (NGO) mit der Abwicklung im Lande beauftragt.
• Bei diesen Abwicklungsagenturen können
die örtlichen Gebietskörperschaften (Kommunen) jeweils den Pauschalbetrag
nach Durchführung der Veranstaltung beantragen. Die Antragsteller,
also die Kommunen, garantieren jeweils für eine ordnungsgemäße
Verwendung vor Ort und für eine programmgerechte Gestaltung des Abends.

• Den Kommunen bleibt es unbenommen, in Vorleistung zu treten.
Bei den ins Auge gefaßten Größenordnungen müßte dies auch

bei Krisenhaushalten möglich sein.
• Bearbeitung und Bewilligung nach Eingang, die Vergabe im Rahmen eines
sogenannten Windhundverfahrens.Später könnten dann noch folgende Modifikationen vorgenommen werden:
• Nicht verwendete Mittel aus einzelnen Mitgliedstaaten können nach einer
Ausschlußfrist anderen Mitgliedstaaten mit einem Antragstellerüberhang
– wiederum nach einem zu vereinbarenden Proportionalprinzip 

zugewiesen werden.
• Sollte in bestimmten Mitgliedstaaten nach einigen Jahren die Inanspruchnahme
der Mittel die Möglichkeiten des Fonds dauerhaft übersteigen, könnte diesen
das Recht auf eine Art „Umlageverfahren“ eingeräumt werden: Es werden dann
zwar alle Antragsteller berücksichtigt, wenn auch mit einer 
geringeren Summe.

6 Das Vorgehen: Schrittweise Unterstützung gewinnen!
Wie bekannt führen nicht nur viele Wege nach Rom, sondern auch viele Kontakte
zu den EUFonds in Brüssel. „Lobbying“ heißt das Schlagwort
– nur dürfte hier eine kurzsichtige Programmimplementation eher schaden.
Sinnvoller wäre es, schon im Vorfeld eine breite, grenzüberschreitende
Unterstützung in den Mitgliedstaaten der EU aufzubauen und schrittweise die
Aufmerksamkeit der Kommission und die Unterstützung von MdEPs aller
demokratischen Fraktionen zu gewinnen. Eine 
solche Aktion darf nicht zur Beute
einzelner Parteiungen werden.
Daher soll erst einmal eine möglichst breite Öffentlichkeit zu diesen Überlegungen
geschaffen werden, 
sollen europäische Freundschaftsgesellschaften,Kirchengemeinden, Arbeitgebervereinigungen und Gewerkschaftsgliederungen, aber auch Sportclubs
usf. zur Unterstützung gewonnen werden. Nicht zu vergessen:
Prominente Einzelne sind herzlich willkommen!

7 Die nächste Schritte: Sympathiewerbung für das Projekt
Damit die gewünschte Öffentlichkeit zu geringen Kosten grenzüberschreitend auch schnell geschaffen werden kann, wird im ersten Schritt eine Reihe von Arbeitsmaterialien ins
Netz gestellt werden:
• Das Banner „Europa feiert! Feiert Europa!“ wird in den nächsten Wochen schon einmal in
acht Amtssprachen zum Abruf ins Netz gestellt (siehe Anhang). Optisch steht im Zentrum eine
Fotomontage mit drei Motiven (Colloseum, die Büste von Karl dem Großen und das Atomium).
So schnell dies möglich ist, werden auch Versionen in den anderen Amtssprachen zur Verfügung gestellt.
• Ferner wird dieser Text nach und nach in anderen Sprachen zum Abruf zur Verfügung gestellt
werden. Auf seiner Basis können dann Unterstützungserklärungen erbeten werden: Von
Vereinen, Institutionen und Einzelpersonen. Hierfür soll nicht jeder angesprochen werden.
Von Europa zu sprechen, heißt auch eine bestimmte Vorstellung davon zu haben,
welches Europa in 
Zukunft gewollt ist.

Unser Maßstab sind die „Vier Freiheiten“, die Franklin Delano Roosevelt zur Richtschnur seiner Weltvorstellung machte:
die freie Rede,
die Freiheit zum Gebet,
die Freiheit von Not und
die Freiheit von Furcht.

Dieser Entwurf für eine friedliche Zukunft der Menschheit bleibt auch den
Unterzeichnern Maßstab für eine Zusammenarbeit.

de départ : Le désintérêt des Européens pour l’Europe !

A intervalles réguliers, la Commission européenne
s’est plainte de ce que les Européens affichaient une
trop grande distance envers l’Union, de n’être pas
une Europe du citoyen.
Que seulement, la plupart des citoyens s’identifie
d’abord à son Etat national dès lors que l’Europe
existe et pas encore comme une nouvelle structure
regroupant les différentes nations mais bien plus le
conglomérat d’une Europe de Nations plutôt qu’une
nation collective (unie) d’Europe.
Ainsi sur la voie d’une destinée européenne, il reste
encore bien des progrès à faire, pas seulement par
les européens eux-mêmes. La première leçon étant :
L’Europe – ce ne sont pas des bureaucrates plus ou
moins critiquables – c’est nous-mêmes.
2 L’idée : L’Europe en fête ! Fêtez
l’Europe !
Pour cette raison nous avons pris à Duisburg une
petite initiative. Nous avons décidé de fêter
l’Europe des Européens une fois par an. A la
Journée de l’Europe. Dans ce but, nous avons formé
un collectivité ouverte d’Organisateurs, pas
uniquement allemands – parfois seulement à la
deuxième génération – mais européens. En attendant, il existe
partout de nouvelles « minorités migrantes »
Anglais, Français, Espagnols, Italiens,
Polonais…et ce pas seulement dans les grandes
villes ou villes universitaires mais aussi dans la
plupart des petites et moyennes villes. Dans la nouvelle
patrie commune cette victoire sur l’inimitié
des peuples de la première moitié du 20ième siècle
devrait être fêtée ensemble. D’abord ce ne seront
que des petits groupes qui prendront cela en main.
r commencer il ne s’agira que de minorités
qui voudront s’associer. Une Europe du citoyen ne
sera pas non plus créée en un jour, cette conscience
collective, elle aussi, doit grandir. La pièce jointe dévoile
la contenance d’un tel programme. Un tel projet vous
laisse déduire qu’il ne nécessite pas de gros budgets ni
au final de grands 
noms. Il est tout à fait possible de créer une soirée

prestigieuse sans glamour. Et une soirée peut être
amusante sans personnalités célèbres.
3 Le programme de développement : Dé-
velopper l’idée !
Les nouvelles idées ont besoin d’un laps de temps
très variable pour se développer. Parfois cela va très
vite, pour ainsi dire comme un feu de forêt. Parfois
cela nécessite un très, très, long laps de temps, des
idées disparaissent même pendant des décennies
pour voir à nouveau le jour et peut-être alors
s’imposer. Une forme appropriée pour forcer
l’acceptation d’idées nouvelles ou anciennes est,
ces dernières années, son institutionnalisation dans
un programme de développement et justement
l’Union Européenne est partie dans cette voie. Il n’y
a qu’un pas à franchir pour envisager aussi dans ce
but un tel programme.
4 L’ordre de grandeur : Les petits cadeaux en
tretiennent l’amitié !
La question primordiale est moins de savoir si un
programme de développement se fera, mais lequel.
Ce qui compte finalement c’est ce qui va être soutenu ou pas. Si, à nouveau, un des évènements
habituels – « panem et circenses » pain et jeux pour
Berlin, Paris, Rome ou Londres – est organisé avec
prodigalité, cela ne fera guère avancer l’unité européenne.
De telles manifestations avec feuxs et entrées en scène d’artistes célèbres
sont extrêmement coûteuses et ne touchent finalement que peu de gens en
dehors de flashs d’information de deux minutes lors de leur première
représentation. 

Nous n’avons pas en vue la minorité
dans les centres villes mais la majorité dans les
provinces : France profonde ou également Allemagne profonde…
Cela nous permet de penser une toute autre voie :
les Organisations à but non lucratif perçoivent,
lorsqu’elles organisent une fête qui satisfait aux
exigences minima déterminées (Entrée maximum
10,00 €, au moins trois heures de programme, participation de coopérateurs
de plusieurs Etats de l’UE, réalisation à la Journée de l’Europe ou
immédiatement proche) une subvention forfaitaire de 500,00€.
Avec 1.000.000 € 2.000 fêtes de l’Europe peuvent
déjà être aidées, avec 5.000.000 € ce serait 10.000
petites fêtes. Aussi bien dans les villages que dans
les villes. Partout sur l’ensemble de l’Espace européen.
Pour le lancement 1,5 million suffirait pleinement et cette somme
augmenterait raisonnablement d’année en année. Puis au bout de trois ou
quatre ans la valeur de pic, précédemment indiquée,
de 5 millions serait atteinte. Et même si l’argent
était encore limite, une augmentation du fond à 20
millions € ne ferait pas, en fin de compte, mal à
l’UE.
En principe chacun pourrait y arriver. Chacun aussi
peut jouer le jeu, pourvu qu’il en ait la volonté.
C’est pourquoi une autre limite est imposée. En
effet, au cas où la subvention prévue est considérée
trop faible, il faudra en tirer la conclusion suivante :
toute augmentation de subvention pour une fête
seule en réduit l’efficacité – et si elle est absolument nécessaire un maximum
de 1000,00 € ne doit pas être dépassé.

Pas de guerre de papiers !
Si on passe maintenant aux conceptions de la réalisation, on pourrait les justifier par l’expérience.
Presque chaque personne à qui on a tenu ce raisonnement est d’abord tombé d’accord pour ensuite objecter avec résignation que l’idée est vouée à l’échec, car à coup sûr la Commission Européenne échafaudera un formulaire de demande de douze
pages, des certificats comme-ci ou comme çà, la
fourniture d’attestations si bien que le processus
réel correspondra à un « salaire horaire » de 2,50 €
- si encore toutefois un accord intervient au bout de
trois ans.
Il pourrait en être autrement, et cela sans que des
contrôles justifiés de la Commission puissent émettre un doute pour une
malversation ou un détournement des fonds. Si le processus esquissé suivant est
transformé, il suffirait d’un formulaire d’une page,
cinq photos et l’annonce de la manifestation :
• Pour les seuls Etats membres, des tranches
seraient fixées au prorata de la population.
Dans le cadre de ces tranches, des fêtes locales peuvent à chaque fois être aidées
jusqu’à la limite du montant maximum.
• Pour atteindre le but, clairement souligné,
du programme, une « Europe des Européens », une Association à but non lucratif (NGO)
sera mandatée respectivement
dans chaque pays membre pour sa réalisation.
• Par ces agences de réalisation, les collectivités publiques territoriales (Communes)
pourront demander le montant de l’aide respective après le déroulement de la manifestation.
Les demandeurs ainsi que les portent garants de l’affectation
dans les règles au site et de la 
conformité du programme pour
l’organisation de la soirée.

• Au cas échéant les communes aussi pourraient avancer l’argent. Ce qui pourrait être
possible au vu des sommes d’argent envisagées, même en cas de crise budgétaire.
• Elaboration et consentement après coup, les
attribution dans le cadre d’un procédé libre.
Ultérieurement les modifications suivantes pourraient être apportées :
• Les budgets non utilisés d’un Etat membre
peuvent être affectés, après un délai
d’exécution, à d’autres Etats membres par
un transfert de demandeur – toutefois après
accord du principe de proportionnalité -.
• Si après quelques années, dans des Etats
membres précis, les exigences de moyens
dépassent continuellement les possibilités
de fonds le Droit pourrait lui accorder une
sorte de méthode de répartition : tous les
demandeurs seraient, dans ce cas, concernés avec égard même si ce n’est que
pour une faible somme.
6 L’approche : obtenir le soutien pas à pas !
Comme on le sait il n’y a pas que beaucoup de
chemins qui mènent à Rome mais aussi beaucoup
de contacts qui mènent aux Fonds européens à Bruxelles.
« Lobbying » est le maître mot – seulement
ici une implémentation de programme à courte vue
serait plutôt dommageable -. Il serait plus judicieux,
de construire déjà au préalable un large appui trans-

er parmi les Etats membres de l’UE et
d’obtenir pas à pas l’attention de la Commission et
le soutien de Membres du Parlement Européen de
toutes les fractions démocratiques. Une telle action
ne doit pas devenir la proie de Partis isolés.
C’est pourquoi, avant tout, il faut amener le plus
large public possible à cette réflexion, et obtenir
l’appui des Amicales européennes, des paroisses
religieuses, des Unions patronales, des Syndicats,
mais aussi des clubs sportifs et autres. Sans oublier:
les Personnages éminents sont cordialement invités !
7 Les prochaines démarches : attirer les sympathies pour le projet
Pour pouvoir toucher rapidement le public transfrontalier souhaité à moindres
frais une série d’outils de travail sera préalablement installée :
• La bannière « L’Europe en fête ! Fêtez
l’Europe », déjà dans les huit langues officielles, sera dès les prochaines semaines mise en
place dans les réseaux (voir pièce jointe). Au
centre, un montage photo présente trois motifs
(Le Colisée, le buste de Charlemagne et
l’Atomium). Les versions dans les autres langues officielles seront mises à disposition aussi
rapidement que possible.
• Plus tard ce texte sera peu à peu mis à disposition dans d’autres langues. C’est sur cette base
que pourront alors être adressées des demandes
de soutien : aux Associations, Institutions et
Particuliers.
Pour autant, pas n’importe qui devrait être invité à
la contribution. Parler de l’Europe signifie aussi
d’avoir une idée précise de ce qu’on veut comme

Europe dans le futur. Notre règle est celle des
« Quatre libertés » de Franklin Delano Roosevelt
qui formaient la ligne directrice de sa conception du
monde : la liberté d’expression, la liberté de religion,
la liberté de vivre à l’abri du besoin, la liberté
de vivre à l’abri de la peur. Ce projet pour un avenir
pacifique de l’humanité reste également pour les
signataires la règle de coopération.

Die vier Freiheiten
„In künftigen Tagen, um deren Sicherheit wir
uns bemühen, sehen wir freudig einer Welt entgegen,
die gegründet ist auf vier wesentliche
Freiheiten des Menschen.
Die erste dieser Freiheiten ist die der Rede und
des Ausdrucks – überall auf der Welt.
Die zweite dieser Freiheiten ist die jeder Person,
Gott auf ihre Weise zu verehren – überall
auf der Welt.
Die dritte dieser Freiheiten ist die Freiheit von
Not. Das bedeutet, weltweit gesehen, wirtschaftliche
Verständigung, die jeder Nation gesunde Friedensverhältnisse
für ihre Einwohner gewährt – überall auf der Welt.
Die vierte Freiheit aber ist die von Furcht. Das
bedeutet, weltweit gesehen, eine globale Abrü-
stung, so gründlich und so lange durchgeführt,
bis kein Staat mehr in der Lage ist, seinen
Nachbarn mit Waffengewalt anzugreifen –
überall auf der Welt.”
Franklin D. Roosevelt in der Rede zur Lage
der Nation, Washington D.C., 6. Januar 1941

atre libertés
Dans les jours futurs, que nous cherchons à
rendre sûrs, nous entrevoyons un monde fondé
sur quatre libertés essentielles.
La première est la liberté de parole et
d’expression – partout dans le monde.
La deuxième est la liberté de chacun d’honorer
Dieu comme il l’entend –partout dans le monde.
La troisième consiste à être libéré du besoin –
ce qui, sur le plan mondial, suppose des accords
économiques susceptibles d’assurer à
chaque nation une vie saine en temps de paix
pour ses habitants –partout dans le monde.
La quatrième consiste à être libéré de la peur –
ce qui, sur le plan mondial, signifie une réduction
des armements si poussée et si vaste, à
l’échelle planétaire, qu’aucune nation ne se
trouve en mesure de commettre un acte
d’agression physique contre un voisin –
n’importe où dans le monde.
Franklin D. Roosevelt dans le Discours sur
l’état de l’Union, Washington D.C. 6 Juin 1941

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